Mit seinen vielen Standorten ist Rijndam Revalidatie das größte Rehabilitationszentrum der Niederlande. Um sich den Bedürfnissen des Patienten anpassen zu können, so effizient und effektiv wie möglich zu arbeiten und sich auf seine Hauptaufgaben konzentrieren zu können – die Gesundheitsversorgung – entschied man sich für einen schrittweisen Umstieg auf eine digitale Akte, die Rehabilitations-EPD (R-EPD) (zu Deutsch: Rehabilitations-Elektronische-Patientenakte). I-FourC spricht mit Rajen Bhattoe, Projektmanager bei Rijndam Revalidatie. Er erklärt im Detail, wie sie mit dem Umstieg auf eine integrierte R-EPD umgehen.

Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in einer Umgebung

Rajen Bhattoe spricht über den Beginn des Projekts: „Bei Rijndam Revalidatie nutzen wir seit unserer Gründung Ecaris von VIR. Neben Ecaris arbeiten wir derzeit an der Einführung der REPD in unserer Organisation. Diese beiden Systeme sind miteinander verbunden, sodass Planungsdaten und Namens- und Adressdaten miteinander verknüpft sind. Dieser Aufbau war jedoch nicht vollständig. Die „Papiergeschichte“ musste auch innerhalb unserer digitalen Informationsstruktur zugänglich gemacht werden, denn nur so konnte man sich ein vollständiges Bild machen und wirklich digital und effizient arbeiten. Hier kam I-FourC ins Spiel. Wir haben nun eine Integration innerhalb der REPD mit I-FourC Virtual Archive, wir nennen dies intern auch „den Link zur gescannten Akte“. Alle Papierinformationen aus der Vergangenheit sind somit in die R-EPD integriert!“

Im August 2014 begannen wir mit den Vorbereitungen für die Probeimplementierungen des I-FourC Virtual Archive. Denken Sie z.B. an das Aufräumen unseres eigenen historischen Archivs. Im Oktober 2015 folgte das erste „Going-Live“ der R-EPD, sodass unsere Mitarbeiter bereits ausführlich damit arbeiten konnten. Sie waren sofort sehr begeistert von der „gescannten Akte“, da es keine unnötige Suchzeit mehr gab. Es gab jedoch noch ein paar Verbesserungsvorschläge in Bezug auf das Einloggen, denn wegen all der Systeme, die heutzutage von den Therapeuten simultan benutzt werden, ist das erneute Einloggen in jedes dieser Systeme ein wenig problematisch. Glücklicherweise hat I-FourC dafür eine Single Sign On-Lösung entwickelt. Mittlerweile arbeiten wir mit dieser Lösung und das sorgt dafür, dass sich die Therapeuten nur einmal in die R-EPD einloggen müssen und nicht mehr für die gescannte Akte. Das spart eine Menge Zeit!“

Schritt für Schritt und wohlüberlegt!

Die Rehabilitations-EPD wird in allen klinischen und ambulanten Behandlungsabteilungen von Rijndam Revalidatie implementiert. Die Einführung der Rehabilitations-EPD ist ein umfassendes Projekt. Nicht nur auf der IKT-Ebene, sondern auch auf organisatorischer Ebene. Für die Mitarbeiter ist es eine große Veränderung und hat einen großen Einfluss, z.B. auf die Arbeitsmethoden und gegenseitige Abstimmung rund um den Patienten, die Prozesse und Ressourcen. Die komplette Einführung der Rehabilitations-EPD erforderte mehr als ein Jahr Vorbereitungszeit. Nach dieser Vorbereitung wurde im Oktober 2014 mit der phasenweisen Einführung der Rehabilitations-EPD begonnen. Es wurde bewusst auf eine phasenweise Einführung gesetzt, sodass die gewonnenen Erfahrungen auf die Implementierungen aller klinischen und ambulanten Behandlungsabteilungen von Rijndam übertragen werden konnten. Inzwischen wurde die R-EPD in einem großen Teil von Rijndam eingeführt. Die Polikliniken (Kinder) und Kliniken (Kinder und Erwachsene) wurden 2015 mit der R-EPD ausgestattet. Im Jahr 2016 sind die Krankenhausstandorte an der Reihe und im September 2016 wird das Implementierungsprojekt abgeschlossen.“

Sag, was du tust, tu, was du sagst!

Die Entscheidung, mit I-FourC zu arbeiten, fiel nicht von heute auf morgen“, sagt Rajen Bhattoe. „Der Erfolg des Projekts und die Akzeptanz der R-EPD hängt davon ab, wie die Papiervergangenheit in der R-EPD zugänglich gemacht wird. Wir haben diesen Aspekt bewusst zu einem wichtigen Thema gemacht. Es galten diesbezüglich also hohe Anforderungen! Wir haben vier Lieferanten zu einer Produktpräsentation eingeladen, wobei das wichtigste Kriterium die Integration war. I-FourC war sehr überzeugend. Sie konnten nämlich beweisen, dass das, was sie behaupteten, auch tatsächlich umgesetzt werden konnte. Da I-FourC ein ähnliches Projekt durchgeführt und eine Partnerschaft mit VIR hat, wussten wir, dass wir an der richtigen Adresse waren. Darüber hinaus waren Akzeptanz und Benutzerfreundlichkeit gefragt. Durch die Art und Weise, wie elektronische Akten präsentiert wurden, haben wir Menschen überzeugt. I-FourC bietet eine gute Kombination aus Geschwindigkeit, Funktionalität und Erkennbarkeit.“

Sicherheit

Die Privatsphäre unserer Patienten steht an vorderster Stelle. „Ein weiterer Aspekt, den wir beurteilt haben, ist die Informationssicherheit. Denken Sie hierbei z.B. an Zertifizierungen. I-FourC verfügt über diese Zertifizierungen und das schafft Vertrauen. Aufgrund neuer Marktentwicklungen, wie z.B. das am 1. Januar 2016 in Kraft getretene niederländische Gesetz über die Meldepflicht von Datenlecks und der digitalen Sicherung unserer Patientendaten hat die Informationssicherheit eine noch höhere Priorität.

Rijndam Revalidatie hat noch einen weiten Weg vor sich, ist aber sehr begeistert und zufrieden mit den bisherigen Schritten. Auf diese Weise kann eine wohlüberlegte und prozessorientierte Veränderung herbeigeführt werden. Eine Veränderung, die sicherstellt, dass Rijndam Revalidatie für die Zukunft gerüstet ist!

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